Feinstaub.ch

Gesetze

Gesetzlich verankert ist die Luftreinhaltung im Bundesgesetz über den Umweltschutz USG vom 7. Oktober 1983.

Der Zweckartikel 1 des USG (Stand 1. Juli 2014) hält fest, dass Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume, die Biodiversität und die Fruchtbarkeit des Bodens vorsorglich zu schützen sind – Luft gehört da natürlich auch dazu.

Die Luftreinhalte-Verordnung LRV vom 16. Dezember 1985 (Stand 15. Juli 2010) regelt den Schutz vor Luftverunreinigungen, die vorsorgliche Emissionsbegrenzung, die Abfallverbrennung im Freien, die Anforderungen an Brenn- und Treibstoffe, die Immissionsgrenzwerte und das Vorgehen im Fall einer Grenzwertüberschreitung.

Internationale Vereinbarungen

Am 13. Dezember 2005 trat das Protokoll von Göteborg in Kraft, welches auch von der Schweiz ratifiziert worden ist. Dieses legt neue Reduktionsziele für die Emissionen verschiedener Luftschadstoffe in Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada fest. Die Verpflichtungen des Protokolls sollen in der Schweiz durch den konsequenten Vollzug der geltenden Gesetzgebung im Bereich der Luftreinhaltung erreicht werden. Die Umsetzung des Übereinkommens in Europa wirkt sich für die Schweiz positiv aus. Die Reduktion der grenzüberschreitenden Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden, Ammoniak und flüchtigen organischen Verbindungen bis ins Jahr 2020 soll zu einem Rückgang von Sommersmog und Luftverschmutzung durch Feinstaub führen.

Mehr Informationen zur internationalen Luftreinhaltung beim Bundesamt für Umwelt BAFU.